Ich beteilige mich jetzt wirklich ganz vorsichtig an der Diskussion, die der gute Herr Lau hier anstrebt. Meine Position zu dem ganzen ist neutral! Ich möchte lediglich allgemeine Denkanstöße geben und verteidigen, befürworten oder verurteilen. Jeder, der das so akzeptieren darf weiterlesen. Alle anderen überspringen meinen Post bitte.
Gut, auch wenn mein Ruf bei manchen Usern hier gegenteilig sein dürfte, ich sehe mich selbst nicht als Gorehound. Men behind the Sun konnte ich nur im schnell Durchlauf ertragen. Damit hatte ich meine Grenzen ausgelotet und sehnte mich nicht nach härterem und das ist bis heute so geblieben. Selbst heute machen mich Gedanken an diesen Film auf eine äußerst ungesunde Art und Weiße depressiv. Heute habe ich zufällig von dem Film "A Serbian Film" erfahren als ich in Schnittberichte nach guckte, was es neues gibt. Selbstverständlich war mein Interesse geweckt und ich habe ein bisschen darüber nachgelesen. Nach dem gelesenen habe ich dann aber auch beschlossen, das ich das gezeigte nicht sehen will.
Warum? Weil ich persönlich glaube das z.B. eben jene Szene die Andy Lau verurteilt nicht gut für meine persönliche Psyche ist. Ich werde für niemanden Partei ergreifen, da ich immer noch der Auffassung bin das man das Material erst im Kontext gesehen habe müsste um darüber akkurat urteilen zu können, auch wenn ich mit dieser Haltung bei der Kontroverse um das Videospiel Call of Duty: Modern Warfare 2 richtig übel auf die Fresse gefallen bin, jedoch habe ich da auch Partei ergriffen.
Was ich damit sagen will ist: verschiedene Menschen habe unterschiedliche Auffassungen. Was für den einen ein No Go ist, macht den anderen Nachdenklich und er findet vielleicht einen gewissen Sinn dahinter. Das kommt wie so oft auf unsere persönliche Prägung an, wie man aufgewachsen ist, wie das persönlich Umfeld war und ist. Es gibt natürlich noch mehr Faktoren die unsere persönliche Prägung beeinflussen.
Wie gesagt: ich werde mir nie "A Serbian Film" ansehen und werde auch nie darüber urteilen und mich auch somit an den Diskussionen um die Kontroverse des Films beteiligen.
Am Ende möchte ich möchte ich noch eine Frage in den Raum stellen, die jeder für sich beantworten soll:
Sicher gibt es gewisse Tabus in unserer realen Gesellschaft und das ist auch gut so, aber sollte es auch in der Kunst Tabus geben, solange Kunst auch Fiktion bleibt?
Kann ich nicht nachvollziehen, da ich im Schnittberichte Forum nicht aktiv bin, da die Community dort nicht... meiner "Kragenweite" entspricht. Ich vermeide es dort auch grundsätzlich dort Kommentare zu den News oder ähnliches zu lesen, da mir das zu polarisierend ist und das ganze meistens keinen Mehrwert hat...
Ich lese gerade entgegen meiner Aussage mal die Kommentare durch. Finde ich interessant was da so alles Geboten wird. Ist wie ein Autounfall: man weiß, das hinsehen falsch ist, aber abwenden will man seine Augen auch nicht, da man doch zu geil aufs gaffen ist.
Da gibt's ein Forum? Weiß ich nicht mal, aber den Kommentaren unter einigen SBs nach zu urteilen, möchte auch ich mit diesem Kreis nicht das Geringste zu tun haben. Solly, Andrew, da mußte allein durch, oder gehst in sinnvollere Foren ...
Bin leider auf dem Sprung und fasse mich kurz! Habe die Kommentare dort heute auch nur überflogen und meide auch wie gesagt das dortige Forum. Aber ich dann dich verstehen Andy. Hier werden definitiv Grenzen überschritten und ich werde mir dieses Machwerk auf keinem Fall anschauen. Wer sowas auch noch verteidigt hat in meinen Augen ganz gewaltig einen Sprung in der Schlüssel. Generell halte ich mich mittlerweile aus allen Foren raus. Cinefacts ist oft genauso schlimm leider! Ich bleibe lieber hier in einer kleinen überschaubaren und familiären Runde!
Das mit dem Missbrauchs Opfer hatte ich auch gelesen. Fühl dich bitte nicht angegriffen, aber diese Behauptung, das derjenige früher Missbraucht wurde, hätte ich an deiner Stelle im Raum stehen gelassen. Zwar fand ich die Aussage in diesem Zusammenhang, auch eher unglaubwürdig. Aber wenn man das aufzeigt kann man nur verlieren. Kritisiert man denjenigen kann es sein das es sich um ein tatsächliches Opfer handelt und das wäre dann eher unschön. Wie gesagt, lass so eine Angabe das nächste mal stehen und geh nicht weiter drauf ein. Das ärgert sie dann so sehr, wenn sie Fakes sind, das sie das immer wieder betonen und Schlussendlich ihre Glaubwürdigkeit verlieren
Wie gesagt flog heute morgen nur bei meiner ersten Tasse Kaffee auf der Arbeit über die Kommentare und bekam sofort Pickel auf den Kopf Da war aber dort schon einiges los. Werde das Thema auch weiterhin nicht mehr verfolgen, ist mir einfach zu blöd. Für mich ist so ein Machwerk einfach nur tabu und krank und den Machern solcher Filme gehört definitiv die Fresse poliert. Sorry ist aber meiner Meinung so!
Ich habe mir die Nacht noch den Red Band Trailer angeschaut und was ich da in den fünf Minuten gesehen habe reicht mir!!!! Manchmal könnte man davon ausgehen, dass sich die Macher denken "Komm wir müssen mal richtig kranken Scheiss drehen um vorab schon für Furore und Publictiy zu sorgen! Dann denken sich die meisten Gorehounds, das muss ich unbedingt sehen und schon haben wir Geld in der Kasse!" Was hier gezeigt wird ist einfach nur krank. Wenn ich dann noch in manchen Kommentaren lese, es sei ja nur eine Szene von einem Film im Film, kann ich nur den Kopfschütteln. Wie kann man sowas entschuldigen und oder verteidigen??? Egal in welcher Art und Weise eine solche Szene auf die Leinwand gebracht wird, sowas gehört verboten!
Ich weiß nicht, irgendwie war ich früher doch in gewisser Weiße ein Gorehound, immer mehr Blut wollte ich sehen und bloß nix anderes. Ich hab auch heute nix dagegen wenn es ordentlich rum suppt, immerhin finde ich auch fast alle Werke von Ryan Nicholson gut (auch nur deshalb weil die einfach derartig Scheiße sind, das es schon wieder gut sind...). Aber ich kann auch wieder Küss den Frosch von Disney gucken, ohne Rot vor Scham zu werden und guck es aktuell auch lieber... Jaja, man wird einfach ruhiger, wenn man alt wird
Betrachtet man mal das Mainstream Kino der letzten Jahren, muss man doch schon feststellen, dass dieses sehr hart geworden ist. Beste Beispiele dafür sind The Descent, High Tension, das Remake von THe Hills Have Eyes, Eden Lake, 28 Days & Weeks Later, Planet Terror usw. usw. Alles Filme die ich persönlich sehr gut finde! Habe sicherlich nichts gegen Horrorfilme mit harten Effekten einzuwenden, genauso darf es auch mal ordentlich splattern, aber diese ganzen Torture Porn Machwerke müssen einfach nicht sein. Ich fand auch das Remake von Last House on the Left sehr gut, jedoch hat die explizite Vergewaltigungsszene bei mir einen derart bitteren Beigeschmack hinterlassen, dass ich seidem nicht mehr geschafft habe, mir den Film ein zweitesmal anzuschauen. Und wie Andy schon sagte, irgendwo hört es einfach mal auf!
Was mich ankotzt, wenn wir schon bei Torture Porn sind, sind Leute, die der "Saw"-Reihe eine tiefgründige Story anhängen wollen. Seit ihr solchen Leuten schon mal begegnet? Die sind echt arg schlimm, da sie ihre Blutgeilheit und voyeuristischen Neigungen einfach verleugnen. Saw hatte nie eine gute Story, hat keine und wird auch nie eine haben. Genau so gibt es auch keine psychologische Tiefe, die man da immer gerne ran dichtet. Saw hat nur einen Zweck: das möglichst brutale und kreative Ableben irgendwelcher Pappnasen zu feiern. Wann begreifen die Leute das endlich?
SAW zähl' ich gewiß nicht zu den normalen 08/15-Torture-Porn-Streifen. Auch wenn ziemlich heftig gibt es eine große rote Linie, die die Teile folgen. Am ehesten sieht man das im aktuellen Teil, welcher das Versicherungsdilemma in den Staaten aufnimmt. Schlecht sind die Filme keineswegs und vertrackte Drehbücher haben sie immer.