| Als alter Vivamax-Profi weiss man mittlerweile: je kürzer der Film des philippinischen Streaming-Anbieters ist, desto mehr Sex bekommt man geboten. Auch "Mukbang", der im Originaltitel als "Sticky" bekannt ist, folgt diesem bewährten Rezept. Regisseur Bobby Bonifacio, der sich schon in zahlreichen anderen Vivamax-Produktionen austoben konnte, steigt hier dementsprechend schon ab Minute 1 voll auf's Gaspedal.
Viel mehr Story als die obige Zusammenfassung darf man dann auch nicht erwarten - von einem kleinen Twist gegen Ende abgesehen. "Mukbang" dient wirklich lediglich der Fleischbeschau und zeigt die Darsteller*innen in den verschiedensten Konstellationen miteinander. Dabei fällt auf, dass man sogar einmal Sex zwischen Männern zeigt, was bisher bei den hierzulande veröffentlichen Vivamax-Filmen eher selten der Fall war. Im Grunde passt dies aber auch zu der vermittelten Botschaft des Werks: "tobt euch aus und geht euren Gelüsten nach". Hat man so auch schon in anderen VMX-Produktionen gesehen, so unter anderem in "Sündhafte Geschichten".
In Sachen Cast bietet der Film mit Lea Bernabe und Ashley Lopez in den weiblichen Hauptrollen zwei attraktive Darstellerinnen, die auch ihr Schauspiel einigermaßen verstehen. Auch der männliche Cast geht in Ordnung, bleibt aber deutlich im Schatten der beiden Damen.
Dank der Kürze und einigen humoristischen Momenten ist "Mukbang" eine sehr kurzweilige und unterhaltsame Angelegenheit. |