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asianfilmweb • Filme • Princess Aurora (KR 2005)
FILMEKR • PRINCESS AURORA
PRINCESS AURORA •

     KOREA 2005

CAST & CREW
REGIE Bang Eun-Jin
DARSTELLEREom Jeong-Hwa, Mun Seong-Kun, Choi Jong-Won, Hyeon Yeong, Jeong Eun-Pyo, Kim Yong-Geon, Kwon Oh-Jung, Nam Oh-Jeong, Park Hyo-Jun, Park Kwang-Jung, Yu Hye-Jeong
PRODUZENTNam Jung-Woo
SCRIPT/BUCHBang Eun-Jin, Seo Min-Hui
MUSIKJeong Jae-Hyeong

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Princess Aurora

DeutschlandSplendid2 Discs • FSK kJ •
 2,35:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, koreanisch DD 5.1
 deutsch
 Audiokommentar, Making Of, Interviews mit Cast & Crew, etc.
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDPrincess Aurora - Limited EditionRezension des Titels vorhandenDeutschlandSplendid 
 DVDPrincess AuroraKoreaCinema Service 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
106 Minuten

FILMINHALT
Mehrere grausame Morde erschüttern Korea. Schnell werden sie miteinander in Verbindung gebracht, als man bei jedem Opfer einen Aufkleber des Kinder-Cartoons "Princess Aurora" findet. Dem ermittelnden Detective Oh und seinem Partner Jung bleibt wenig Zeit, denn sie ahnen bereits, dass der nächste Mord unmittelbar bevorsteht. Doch auch diesen kann die Polizei nicht verhindern und so kommt Oh langsam ein Verdacht wer hinter den Gräueltaten steckt. Ohne es seine Kollegen mitzuteilen, stellt er fest, seine attraktive Ex-Frau könnte hinter der Mordserie stecken. Während er noch mit seinem Gewissen hadert setzt sich die Gewaltorgie unaufhaltsam fort. Doch was wie ein blindes Gemetzel aussieht stellt sich schließlich als genial durchdachter Rachefeldzug heraus...

FILMREZENSION VON LAGO
Mit "Princess Aurora" erschien fast zeitgleich mit "Sympathy For Lady Vengeance" ein weiterer Rachefilm aus Korea mit einigen sehr brutalen Mordszenen. Dies ist umso bemerkenswerter, da der Film sogar von einer Frau gedreht wurde. Bang Eun-Jin war bei "Princess Aurora" als Regisseurin tätig und überließ ihre sonstige Arbeit, das Schauspiel, dem gut ausgesuchten Cast. Vor allem mit der bekannten koreanischen Popsängerin Eom Jeong-Hwa gelang ihr ein echter Glücksgriff. Eom sieht nicht nur unglaublich hübsch aus, sondern die Rolle scheint perfekt für sie zugeschnitten zu sein. Sie überzeugt als paranoide und unter dem Tod ihrer Tochter leidenden Mutter genau so wie als eiskalte und skrupellose Mörderin. Die weiteren Schauspieler, teils auch ein paar bekannte Gesichter an koreanischen Darstellern, machen ihre Sache durchweg solide, kommen in ihren Rollen allerdings nicht so heraus wie Eom Jeong-Hwa. Aufgrund des von vielen Fans und Kritikern sehnlichst erwarteten Abschlussfilms von Park Chan-Wook's Rachetrilogie "Sympathy For Lady Vengeance" erreichte Bang Eun-Jin mit ihrem Werk "Princess Aurora" leider nicht die Aufmerksamkeit, die der Film verdient hätte. Verstecken braucht er sich vor der Konkurrenz keineswegs und ist ein guter Film geworden. Jedoch kein überragend sehr guter oder Meisterwerk. Dafür fehlt es dem Film, der einerseits ja ein Thriller ist, an zunehmender Spannung. Diese kommt nicht so richtig beim Zuschauer auf, der zwar mit der Hauptdarstellerin gut mitfühlen und bis zum unausweichlichen Finale mitfiebern kann. Aufgrund der Verbindung zwischen der Mörderin und des Polizisten Oh (Ex-Ehepaar) wollte Regisseurin Bang Eun-Jin bewusst einen Konflikt bei Oh darstellen, ob er es nun mit sich selbst vereinbaren kann, dass er nun seine Frau als Täterin bekannt gibt und festnehmen lässt oder seine Erkenntnis für sich behält. Während er diese Zweifel hat, kann seine Ex-Frau Jung Sun-jung weiter ihre Mordpläne durchführen. Diese Inszenierung ist Bang Eun-Jin auch durchaus gelungen und der gelungene Erzählstil, sehr strikt und geradlinig geführt, stets die Story betreffend, weiß zu überzeugen. Sich in die Länge ziehende Szenen oder nicht voranbringende Szenen sind nicht wirklich vorhanden. Leider aber wie schon erwähnt, mangelt es an Spannungserzeugung und der Film zeigt sich immer wieder sehr vorhersehbar, sei es die Ahnung auf das nächste Opfer und wie sie ihn umbringen wird oder auf das Finale und die Begründung, warum Jung Sun-jung die Morde beginnt. So hätte der Film auch nach 83 Minuten zu Ende sein können, wo alles geklärt zu sein scheint. Die restlichen 20 Minuten werden noch einmal aufgeteilt - und dies ist wirklich positiv gelungen, da es zunächst den Anschein machte, der Film soll nun künstlich in die Länge gezogen werden. Zunächst wird genau geschildert, warum Jung Sun-jung so wurde und was mit ihrer Tochter geschehen ist. Dann macht der Film wieder einen Sprung in die Gegenwart und leitet dann das "richtige" Ende ein. Optisch macht Bang Eun-Jins Regiedebüt auch einiges her. Der gesamte Film, aber vor allem die Mordszenen, sind sehr eindrucksvoll und stylisch gefilmt. Schöne Kameraperspektiven und toll eingesetzte Effekte tragen zur kühlen Atmosphäre bei. "Princess Aurora" ist ein gelungener Mix aus gefühlvollen und traurigen Drama und schockierenden Thriller. Wer von "Princess Aurora" und "Sympathy For Lady Vengeance" der bessere Rachefilm mit weiblicher Hauptdarstellerin ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Den einfacheren Zugang zum Film bietet sicherlich Bang Eun-Jin. Park Chan-Wooks Film ist einen Tick stylischer und anspruchsvoller, aber auch langwieriger. Beeindruckende Enden haben beide Filme.



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