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asianfilmweb • Filme • Breath (KR 2007)
FILMEKR • BREATH
BREATH •

     KOREA 2007

CAST & CREW
REGIE Kim Ki-Duk
DARSTELLERChang Chen, Park Ji-A, Ha Jung-Woo, Kim Ki-Duk

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Time + Breath

KoreaTaewon2 Discs
 1,85:1 anamorph
 koreanisch DD 5.1/DD 2.0
 englisch, koreanisch
 Time: Audiokommentar, Making Of, Still Gallery, Trailer;...

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
84 Minuten

FILMINHALT
Yeon (Park Ji-A) ist unglücklich. Ihr Mann betrügt sie mit einer anderen Frau und nachdem sie ihr Kind zur Schule gebracht hat, ist sie von morgen bis abends alleine zuhause, muss die Hausarbeit erledigen. Ihre einzige Flucht findet sie in ihren Skulpturen, für die ihr Mann aber überhaupt kein Verständnis findet. Dann erfährt sie im TV von dem Gefangenen Jang Jin (Chang Chen), der wegen einem erneuten Selbstmordversuch in das Krankenhaus eingewiesen wurde. Sie ist fasziniert von ihm und beschliesst, ihn ihm Gefängnis zu besuchen. Sie gibt sich als seine Ex-Freundin aus und bekommt die Möglichkeit ihn zu treffen. Jang Jin kann nach seinem Selbstmordversuch nicht sprechen, freut sich aber über den unbekannten Besuch. Für Yeon werden die weiteren Gefängnis-Besuche zur Flucht aus ihrem eigenen Gefängnis.

FILMREZENSION VON JOST RENNEBAUM
Kim Ki-Duks vierzehnter Film "Breath" hat wieder eine problematische zwischenmenschliche Beziehung zur Thematik. Die Frau gefangen in einer unglücklichen Beziehung, in der sie nur bleibt wegen dem gemeinsamen Kind, die von dem Gefangenen Jang Jin in den lokalen TV-Nachrichten erfährt, der kurz vor seiner Hinrichtung steht und versucht hat sich das Leben zu nehmen, der sie fasziniert und nicht mehr loslässt. Mit ihrem Mann wechselt sie kaum noch Worte, teilt so ihr Unglück mit dem Gefangenen Jang Jin, der ebenfalls keinen sozialen Kontakt hat, ausser zu seinen drei Zellengenossen, wobei sich besonders der Gefangene 1024 zu ihm hingezogen fühlt und sofort eifersüchtig wird, als er davon hört, dass Jang Jin Besuch bekommen hat. Yeon verliebt sich in Jang Jin, er erweckt sie wieder zum Leben, erweckt ihre Kreativität. Schon bald dürfen sie einen kleinen Raum für sich alleine haben, natürlich unter der Aufsicht eines Wärters und der omnipräsenten Kamera, gesteuert aus einem Kontrollraum von einem anonymen Oberwärter, den Kim Ki-Duk selber spielt, der scheinbar gefallen hat, an seiner exibitionistischen Arbeit. Sie strotzt dem kalten koreanischen Winter und lässt für ihren Ex-Freund kurz vor seiner Hinrichtung den Frühling, Sommer und Herbst in mehreren Besuchen in das kleine Zimmer einziehen. Jang Jin, der seit seinem Selbstmordversuch nicht reden kann, verliebt sich in Yeon, die ihn wieder fühlen lässt, und ihm ein Hauch von Freiheit und Normalität vermittelt. Kim Ki-Duk hat Breath wieder in seiner Lieblingsjahreszeit Winter gedreht und zeigt seine Locations passend zur Geschichte in drückenden und kalten Farben. Das Haus ist ein kühles Designerhaus und repräsentiert Yeons Gefangenheit sehr gut. Von Jang Jins Tat erfährt man nur nebenbei in einem kurzen Satz, da sie für die eigentliche Geschichte auch nicht weiter relevant ist und sogar nur ablenken könnte. Es wird nicht klar, ob er der Täter ist, oder nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Die Schauspielerin Park Ji-A spielt grossartig, sie muss schwierige Szenen bestreiten und insbesondere als sie von ihrer Nah-Tod-Erfahrung berichtet, kommt einem das kalte Schauern, besonders wegen der effektiv selten eingesetzten unaufdringlichen Musik. Chang Chens ("Silk", "Crouching Tiger, Hidden Dragon") Rolle als Gefangener der seine Stimme verloren hat ist ebenfalls nicht einfach, er muss alles mit seiner Mimik vermitteln und erledigt dies souverän. Mit Breath ist Kim Ki-Duk wieder ein ruhiges und intimes Drama gelungen, das es schafft sich komplett auf die wenigen Charaktere zu konzentrieren und dabei nie langweilig zu werden.



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