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asianfilmweb • Filme • The Bow (KR 2005) • Hwal · Hwal - Der Bogen
FILMEKR • THE BOW
THE BOW •

     aka HWAL · HWAL - DER BOGEN
     KOREA 2005

CAST & CREW
REGIE Kim Ki-Duk
DARSTELLERHan Yeo-Reum, Jeon Seong-Hwan, Seo Si-Jeok, Jeon Seong-Hwang, Jo Seok-Hyeon

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
DVD Hwal - Der Bogen (Edition Asien)

DeutschlandRapid Eye Movies • FSK 12 •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 2.0, koreanisch DD 5.1
 deutsch
 Making Of, Kinotrailer
WEITERE VÖ
AKTUELLSTE VÖ
 DVDHwal - Der BogenDeutschlandRapid Eye Movies 
 DVDThe BowKoreaKD Media 

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
89 Minuten

FILMINHALT
Auf einem Fischerboot leben völlig von der Aussenwelt abgeschieden ein alter Mann (Jeon Sung-Hwan) und ein junges Mädchen (Han Yeo-Reum). Um den Lebensunterhalt zu bestreiten, empfängt das ungleiche Paare Angler auf seinem Boot, denen sie manchmal mit Hilfe des Bogens die Zukunft voraussagen. Im Laufe des Films erfährt man, dass das Mädchen schon fast sein ganzes Leben auf dem Boot verbringt und der alte Mann an dessen 16. Geburtstag ihre Vermählung plant. Jegliche Annäherungsversuche der Kundschaft auf seine Liebste verteidigt er wortkarg aber nichtsdestotrotz unmissverständlich mit seinem Bogen, der eine zentrale Rolle spielt. Er ist als einzige Waffe an Bord gleichermassen Instrument der Macht, als auch als Musikinstrument ein Werkzeug der Poesie. Ebenfalls ist er ein Portal zu Jenseitigen, denn mit den auf ein Bild abgeschossenen Pfeilen weissagt der alte Mann seinen Kunden auch die Zukunft. Doch eines Tages ändert sich die scheinbar beschauliche kleine Welt, als sich das Mädchen in einen gleichaltrigen Angler verliebt, der in ihr Fragen anregt, die sie sich noch nie gestellt hat.

FILMREZENSION VON DANIEL FRICK
"Der Bogen" ist ein typischer Kim Ki-Duk, und dennoch ist er anders als die früheren Werke des koreanischen Ausnahmeregisseurs. Im Gegensatz zu den verstörenden Gewaltmomenten in "The Isle" oder den surrealen Szenen von "Bin Jip", ist "Hwal" so gesehen ein Kim Ki-Duk "light". Zwar sind seine klassischen Themen wie Gewalt, Unterdrückung und Sinnsuche auch hier präsent, die drastische Art, wie er den Zuschauer aber genau mit diesen Themen konfronierte, scheint der Meister aber immer weniger anzuwenden. Schade, wie ich finde, denn sie machten den besonderen Reiz von Ki-Duks Filmen aus. Immerhin sei erwähnt, dass "Der Bogen" wie immer mit hervorragenden Darstellern glänzt und als ungewöhnliche Liebesgeschichte auch durchaus viele schöne Momente in der bewährt treffsicheren Bildsprache des Regisseurs bereithält. Der aussergewöhnliche Drehort bildet Parallelen zu früheren Filmen, in denen die Abgeschiedenheit von der Welt ebenfalls oft eine große Rolle spielte. Für jemanden, der einen "sanften" Einstieg in das Oeuvre von Kim Ki-Duk sucht, würde ich "Der Bogen" empfehlen. Alte Fans wird der Koreaner aber wahrscheinlich immer mehr verlieren.



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