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asianfilmweb • Filme • Bloody Reunion (KR 2006) • My Teacher · To Sir, With Love
FILMEKR • BLOODY REUNION
BLOODY REUNION •

     aka MY TEACHER · TO SIR, WITH LOVE
     KOREA 2006

CAST & CREW
REGIE Lim Dae-Wung
DARSTELLEROh Mi-Hee, Seo Yeong-Hie, Lee Ji-Hyeon, Park Hyo-Jun, Lee Dong-Kyu, Jang Seong-Won, Kim Eung-Su, Kim Yeong-Seon, Yeo Hyeon-Soo, Yu Seol-Ah
SCRIPT/BUCHPark Se-Yeol

DVD/BD/HD/OST VERÖFFENTLICHUNGEN VOM FILM
 Rezension des Titels vorhanden
DVD Bloody Reunion

DeutschlandSunfilm • FSK kJ •
 1,85:1 anamorph
 deutsch DD 5.1, koreanisch DD 5.1
 deutsch
 Interview mit Regisseur Lim Dae-Won

WEITERE INFORMATIONEN
LAUFZEIT
91 Minuten

FILMINHALT
Als die Polizei am Tatort eintrifft, bietet sich ihr ein Bild des Grauens. Mehrere, teilweise schwer verstümmelte und gefesselte Leichen. Die einzigen Überlebenden; die schwerkranke, ehemalige Lehrerin Miss Park und ihre Pflegerin Mi-Ja. Auf der Suche nach Antworten begibt sich ein Detective ins nahegelegene Krankenhaus, um die Überlebenden zu vernehmen, doch Miss Park ist noch immer nicht bei Bewusstsein. Einzig die traumatisierte Mi-Ja ist in der Lage, das schreckliche Geschehen wiederzugeben. Eigentlich sollte es ein glückliches und fröhliches Wiedersehen zu Ehren des Geburtstages ihrer ehemaligen Grundschullehrerin Miss Park werden. Zu diesem Zwecke, hatte Mi-Ja so viele ehemalige Schüler wie möglich angeschrieben; gekommen sind schlussendlich eine Handvoll. Der schweigsame Einzelgänger Myung-Ho, das Pärchen Se-Ho und Eun-Young, der ehemalige Athlet Dal-Bong, die schöne Soon-Hee und der zurückhaltende Jung-Won. Ironischerweise hat jeder der gekommenen Gäste mit der ehemaligen Lehrerin wegen vergangener Dinge, die noch immer tief sitzen, ein Hühnchen zu rupfen. Und nun, da sie so krank und an den Rollstuhl gefesselt ist, scheinen die Positionen gewechselt zu sein. Dass schon bald die ersten Streitigkeiten vom Zaun gebrochen werden und die Stimmung kippt, ist somit unausweichlich. Doch als die Nacht anbricht, stellt sich heraus, dass eine Person sich scheinbar mit blossen Worten nicht zufrieden geben will...

FILMREZENSION VON HY QUAN QUACH
Slasherfilme haben es ziemlich schwer. Alle möglichen und unmöglichen Konstellationen wurden bereits bis zum Exzess in den unterschiedlichsten Filmen verarbeitet. Es gibt so gut wie keine Story, keinen Twist, keinen Killer und vor allem kein Klischee, dass man auf diese oder jene Weise nicht schon in irgendeinem Film gesehen hat. Da ist es nicht gerade einfach, den geneigten Zuschauer bei der Laune zu halten. Wie soll man das Publikum mit Spannung begeistern, wenn es durch all die anderen Filme auf dem Markt bereits weiß, wie es ausgeht? Wie soll man überhaupt sowas wie Spannung erzeugen, wenn der Killer lange vor Schluss bereits feststeht? Und wie Ekel erzeugen, wenn jede Tötungsorgie bereits verfilmt wurde? Die Antwort werdet Ihr allerdings auch nach Sichtung dieses Streifens nicht erhalten, denn Regisseur Lim Dae-Wung und Autor Park Se-Yeol ist es nicht gelungen, dem Genre neue Züge zu verleihen. Nun gut, wer schaut schon einen Slasherfilm wegen seiner Story? Was wirklich zählt sind die dargestellten Mordszenen, das A und O eines jeden Slashers. Das soll um Himmels Willen nun nicht bedeuten, dass nur Gewalt zählt. Doch seien wir mal ehrlich, wer sich einen Slasher anschaut, will sicherlich keine berührende Geschichte erfahren oder eine Runde mit den Kindern lachen. Doch auch hier wird man kaum auf Neues antreffen. Vieles wirkt "wie gewollt und nicht gekonnt". Das Problem ist, dass dem Film schon aufgrund gravierender Logikfehler und stupider Handlungsverläufe jedwede Atmosphäre abhanden kommt. So muss man auch hier wieder einer Person dabei zusehen, wie sie statt im Haus zu bleiben und vielleicht zu den anderen Anwesenden zu rennen, es lieber vorsieht, bei Nacht ins Freie zu stürmen, um dort Schutz in einem dunklen Waldstück zu suchen. Schade, dabei lässt Regisseur Lim Dae-Wung den Film sehr stimmig beginnen, nimmt sich Zeit für die Charakterzeichnung, die Einführung aller Personen und kombiniert hier das Slashergenre gekonnt mit, typisch Koreaner, Drama-Elementen. Zudem hätte man durchaus ein raffinierteres Rätselraten um den Killer veranstalten können. Stoff genug hätte man gehabt, denn schliesslich hätte jeder der Gäste einen Grund, mordend durch das Anwesen zu ziehen. Zugegeben, der Twist am Ende des Filmes war dann doch sehr originell, die finale Auflösung ein willkommener Kontrast und die Motive des Killers nachvollziehbar. Ansonsten ist die Inszenierung sehr starr, die Szenen konventionell aufgelöst und inszenatorische Experimente werden zugunsten einer bewährten, aber doch langweiligen Herangehensweise unterlassen. Auch die Musik ist eher von der unauffälligen Sorte; in der Tat wurde sie nicht einmal vernommen. Dasselbe kann man auch ruhigen Gewissens von den Darstellern behaupten. Ruhigen Gewissens deshalb, weil hier Niemand wirklich schlecht spielt, bis auf das ein oder andere Overacting. Ein routinierter Slasher, der vielleicht gerade wegen seiner zu formelhaften Inszenierung kein Kandidat fürs wiederholte Schauen ist.



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